Rezension zu Ernest Clines „Ready Player One“

Grunddaten:

Autor: Ernest Cline

Titel: Ready Player One

Hardcover: 512 Seiten

ISBN: 978-3-7645-3090-7

Verlag: Penhaligon

Klappentext:

Im Jahr 2044 hat die reale Welt für Wade Watts nicht mehr viel zu bieten. Daher flieht er – wie die meisten Menschen – in das virtuelle Utopia von OASIS. Hier kann man leben, spielen und sich verlieben, ohne von der bedrückenden Realität abgelenkt zu werden. Da entdeckt Wade in einem Online-Game den ersten Hinweis auf einen unsagbar wertvollen Schatz, den der verstorbene Schöpfer von OASIS in seiner Cyber-Welt versteckt hat. Plötzlich ist Wade eine Berühmtheit, aber er gerät auch in das Visier eines Killerkommandos – in OASIS und in der Realität. Wade weiß, dass er diese mörderische Hetzjagd nur überleben kann, wenn er das Spiel bis zu seinem ungewissen Ende spielt!

Meine Meinung:

„Ready Player One“ ist der Debütroman des  Autors Ernest Cline. Nachdem man in die Welt der OASIS eingetaucht ist, lässt sie einen nicht mehr los – bis das Abenteuer vorbei ist!

Die Cyber-Welt, die hier erschaffen wird, ist etwas ganz besonderes. Der Leser merkt gar nicht, wie sie einen gefangen nimmt. Die letzten 300 Seiten habe ich in einem Rutsch durchgelesen. Der Schreibstil ist flüssig und auch die vielen Fachbegriffe stören nicht im geringsten. Man denkt wirklich in der Zukunft gelandet zu sein.

Gerade der krasse Unterschied zwischen der düsteren, realen Welt und der strahlenden Welt der OASIS sind sehr beeindruckend. Man kann absolut nachvollziehen, warum Wade  hier hin flüchtet. Mich hat sie total beeindruckt und an mancher Stelle war ich sogar traurig, dass ich sie nicht auf eigene Faust erkunden durfte…

Auch die Charaktere sind absolut überzeugend und halten so manche Überraschung parat. Die Geschichte wird in der Ich-Perspektive des Protagonisten Wade erzählt und macht sie somit für jeden zugänglich. Bei mir hat es ein paar Seiten lang gedauert bis ich mich in der zukünftigen Welt zurechtgefunden habe, aber danach hat der Roman einfach nur Spaß gemacht.

Die Suche nach den verborgenen Schlüsseln hat ebsenso wie die damit verbundenen Rätsel  dazu beigetragen die Spannung kontinuierlich aufrecht zu erhalten. Das Buch zur Seite zu legen, war praktisch nicht möglich, da so die Dynamik unterbrochen worden wäre.

Letztendlich war der Schluss stimmig und überzeugend. Gerne hätte ich noch weiter gelesen, weil für mich noch einige Fragen offen geblieben sind wie es mit den Protagonisten weitergeht. Aber vielleicht ist dies ja vom Autor beabsichtigt um noch einen weiteren Teil zu schreiben?! 😉

Alles in Allem ein Buch, das mich absolut überzeugt hat und zu meinem Lesehighlight des Jahres 2012 gekürt wurde. Wir werden in eine zukünftige Welt geschickt, in der es noch Moral und Freundschaft gibt und Geld eben doch nicht alles ist.

Bewertung: 5/5 Sterne!

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Rezension zu Ernest Clines „Ready Player One“

Grunddaten:

Autor: Ernest Cline

Titel: Ready Player One

Hardcover: 512 Seiten

ISBN: 978-3-7645-3090-7

Verlag: Penhaligon

Klappentext:

Im Jahr 2044 hat die reale Welt für Wade Watts nicht mehr viel zu bieten. Daher flieht er – wie die meisten Menschen – in das virtuelle Utopia von OASIS. Hier kann man leben, spielen und sich verlieben, ohne von der bedrückenden Realität abgelenkt zu werden. Da entdeckt Wade in einem Online-Game den ersten Hinweis auf einen unsagbar wertvollen Schatz, den der verstorbene Schöpfer von OASIS in seiner Cyber-Welt versteckt hat. Plötzlich ist Wade eine Berühmtheit, aber er gerät auch in das Visier eines Killerkommandos – in OASIS und in der Realität. Wade weiß, dass er diese mörderische Hetzjagd nur überleben kann, wenn er das Spiel bis zu seinem ungewissen Ende spielt!

Meine Meinung:

„Ready Player One“ ist der Debütroman des  Autors Ernest Cline. Nachdem man in die Welt der OASIS eingetaucht ist, lässt sie einen nicht mehr los – bis das Abenteuer vorbei ist!

Die Cyber-Welt, die hier erschaffen wird, ist etwas ganz besonderes. Der Leser merkt gar nicht, wie sie einen gefangen nimmt. Die letzten 300 Seiten habe ich in einem Rutsch durchgelesen. Der Schreibstil ist flüssig und auch die vielen Fachbegriffe stören nicht im geringsten. Man denkt wirklich in der Zukunft gelandet zu sein.

Gerade der krasse Unterschied zwischen der düsteren, realen Welt und der strahlenden Welt der OASIS sind sehr beeindruckend. Man kann absolut nachvollziehen, warum Wade  hier hin flüchtet. Mich hat sie total beeindruckt und an mancher Stelle war ich sogar traurig, dass ich sie nicht auf eigene Faust erkunden durfte…

Auch die Charaktere sind absolut überzeugend und halten so manche Überraschung parat. Die Geschichte wird in der Ich-Perspektive des Protagonisten Wade erzählt und macht sie somit für jeden zugänglich. Bei mir hat es ein paar Seiten lang gedauert bis ich mich in der zukünftigen Welt zurechtgefunden habe, aber danach hat der Roman einfach nur Spaß gemacht.

Die Suche nach den verborgenen Schlüsseln hat ebsenso wie die damit verbundenen Rätsel  dazu beigetragen die Spannung kontinuierlich aufrecht zu erhalten. Das Buch zur Seite zu legen, war praktisch nicht möglich, da so die Dynamik unterbrochen worden wäre.

Letztendlich war der Schluss stimmig und überzeugend. Gerne hätte ich noch weiter gelesen, weil für mich noch einige Fragen offen geblieben sind wie es mit den Protagonisten weitergeht. Aber vielleicht ist dies ja vom Autor beabsichtigt um noch einen weiteren Teil zu schreiben?! 😉

Alles in Allem ein Buch, das mich absolut überzeugt hat und zu meinem Lesehighlight des Jahres 2012 gekürt wurde. Wir werden in eine zukünftige Welt geschickt, in der es noch Moral und Freundschaft gibt und Geld eben doch nicht alles ist.

Bewertung: 5/5 Sterne!

Rezension zu Robin Wassermans „Skinned“

Grunddaten:

Autor: Robin Wasserman

Titel: Skinned

Taschenbuch: 376 Seiten

ISBN: 978-3-8390-0106-6

Verlag: Skript 5

 

Klappentext:

Lia Kahn ist reich, schön und beliebt – bis ein Unfall sie beinahe tötet. Im Krankenhaus wacht sie in einem perfekten, künstlichen Körper auf. Lia wird nie wieder Schmerz empfinden, sie wird nicht altern und nicht sterben. Doch der Preis dafür ist hoch: Ihre Freunde misstrauen ihr, ihr Freund betrügt sie und alles, was ihr wichtig war, wandelt sich in einen Albtraum.
Hin- und hergerissen zwischen dem Leben, das sie einmal kannte, und einer neuen, aufregenden Existenz, lernt Lia bald die bitterste Lektion: Niemand kann ihr die Entscheidung abnehmen, die sie treffen muss, um ihre Liebsten zu schützen.

Meine Meinung:

„Skinned“ ist der erste Band einer Reihe. Bisher sind außerdem „Crashed“ und „Wired“ erschienen.

Ich habe mich mit dem Buch ein wenig schwer getan. Zunächst fing es wirklich super an. Die Welt der düsteren Gefühle in die man eintaucht ist wirklich sehr anschaulich beschrieben, aber schon nach kurzer Zeit stellt man fest, dass sich in der Geschichte nicht mehr viel bewegt.

Zunächst möchte ich mit dem positiven Feedback anfangen:

Die Grundidee der Story hat mir wirklich gut gefallen. Der Gedanke das Gehirn zu scannen und im Bedarfsfall in einen mechanischen Körper zu pflanzen, liegt zwar in der fernen Zukunft, hat mich aber zum Nachdenken angeregt. Auch die damit verbundenen Probleme der Protagonistin sind nachvollziehbar, immerhin wird sie nur noch als Maschine und nicht mehr als Mensch betrachtet.

Ein weiterer positiver Aspekt ist der Schreibstil der Autorin. Er ist flüssig und das Buch lässt sich rasch durchlesen. Auch die Idee unter den Überschriften ein Zitat des jeweiligen Kapitels anzubringen, hat dazu beigetragen die Fantasie anzuregen.

Kommen wir nun leider zu den negativen Aspekten:

Was mir überhaupt nicht gefallen hat ist die Protagonistin. Sie war mir schon nach dem ersten Kapitel total unsympathisch und ich konnte mich trotz der Erzählperspektive nicht in ihre Lage versetzen. Die am Anfang so positiv auffallenden Gefühlsbeschreibungen haben sich nach kürzester Zeit ins Negative umgewandelt. Sie ist nur am jammern und sich beschweren und rutscht in eine sehr düstere Gefühlslage ab.

Ebenso ist für mich keine Spannung aufgekommen. Ich weiß nicht mal genau wie ich das Gefühl beschreiben soll aber irgendwie hat die Geschichte abgehackt gewirkt. In sich nicht rund. Vielleicht konnte ich deswegen auch nicht richtig eintauchen. Auch wurde die Welt in der Lia lebt nicht richtig beschrieben und so waren hier einige schwarze Lücken in meiner Vorstellungskraft.

Das Ende hat mich eher unbefriedigt zurück gelesen. Mittlerweile habe ich heraus gefunden, dass es vielleicht daran liegen könnte weil wir es hier mit einer Reihe zu tun haben.
Ob ich die weiteren Bände lese muss ich mir noch überlegen, aber im Moment hat mich der erste Band nicht ausreichend überzeugen können.

Bewertung: 2/5 Sterne

Rezension zu Anna Sheehans „Während ich schlief“

Grunddaten:

Autor: Anna Sheehan

Titel: Während ich schlief

Taschenbuch: 352 Seiten

ISBN: 978-3-442-47565-0

Verlag: Goldmann

 

Klappentext:

62 Jahre lag sie in einem künstlichen Schlaf – dann erwacht Sie in einer tödlichen Welt

Rose Fitzroys Welt scheint perfekt: Als einzige Tochter steinreicher Eltern genießt sie alle Privilegien und ist zudem noch frisch verliebt. Doch dann versetzen ihre Eltern sie in einen künstlichen Schlaf – und niemand weckt sie auf. Bis ein fremder Junge sie 62 Jahre später zurück ins Leben holt. Rose muss feststellen, dass nichts in ihrer Welt mehr so ist, wie es war: Ihre Eltern sind verschwunden, ihr Liebster unauffindbar, und an ihre Fersen heftet sich ein seltsames Wesen, das ihr offensichtlich Böses will …

Meine Meinung:

„Während ich schlief“ ist der Debütroman der Schriftstellerin Anna Sheehan. Mit dieser Geschichte hat die Autorin bei mir vollkommen ins Schwarze getroffen!

Besonders auffällig und interessant sind die Charaktere des Romans. Zum einen hätten wir Rose, die 62 Jahre in einem künstlichen Schlaf verbracht hat und damit einiges zu bewältigen hat. Zu einem ihrer Freunde entwickelt sich Bren, der auch mit einem Geheimnis belastet ist und es noch nicht mal weiß. Mein persönlicher Lieblingscharakter ist Otto. Er ist ein gentechnisches Experiment, bei dem ein menschlicher Embryo mit Alien-DNA gekreuzt wurde. Er ist einfach etwas besonderes! 🙂

Die Geschichte von Rose spielt in der Zukunft. Die Menschheit bewegt sich nun in Gleitern vorwärts und Dinge wie der Irisscann oder Holofons sind aktuell. Ich muss zugeben, dass mir diese Welt auf den ersten Seiten ein wenig Probleme bereitet hat, da ich mich erstmal mit den ganzen Begrifflichkeiten auseinandersetzen musste. Das ist mein einziger, kleiner Kritikpunkt (normalerweise finde ich es positiv wenn man direkt im Geschehen ist).

Die Vergangenheit von Rose wird in Rückblenden aufgearbeitet, sodass der Leser ihre wahre Geschichte häppchenweise präsentiert bekommt. Generell ist die Story spannend geschrieben und der Schreibstil locker, sodass sich das Buch getrost zwischen zwei anspruchsvolleren Lektüren lesen lässt 😉

Insgesamt kann ich das Buch jedem Dystopie-Liebhaber empfehlen, der einen Hang zur Dramatik und Romantik hat. Anna Sheehan hat einen sehr guten ersten Roman abgeliefert und ich freue mich schon auf ihr zweites Werk, an dem sie gerade arbeitet.

Bewertung: 4,5 / 5 Sterne

Rezension zu Thomas Thiemeyers „Das verbotene Eden“

Grunddaten:

Autor: Thomas Thiemeyer

Titel: Das verbotene Eden

Taschenbuch: 464 Seiten

ISBN: 978-3426283608

Verlag: PAN

 

Zum Inhalt:

Wir schreiben das Jahr 2015. Ein Forscher gibt die Warnung vor einem genmanipulierendem Virus heraus. Die Warnungen werden in den Wind geschlagen. Die Folge: Männer und Frauen hassen sich – abgrundtief…

65 Jahre später: Die Welt wie wir sie kennen gibt es nicht mehr. Krieg und Vernichtung haben alles zerstört und Männer und Frauen leben in Feindschaft getrennt voneinander. Während die Männer sich in die letzte Großstadt zurück gezogen haben, leben die Frauen im Einklang der Natur.
Juna, die Tochter der Hohepriesterin, trifft während einer Mission auf den Mönch David. Kann es sein, dass Männer und Frauen wieder miteinander umgehen können? Wurde all der Hass nur durch Legend aufgestachelt?
Gemeinsam versuchen sie die Welt vor dem endgültigen Untergang zu bewahren, doch sie kämpfen gegen einen mächtigen Gegner, der vor Hass geblendet ist…

Meine Meinung:

„Das verbotene Eden“ ist der Start eines neuen großen Zyklus von Thomas Thiemeyer.

Das Buch lies sich flüssig innerhalb weniger Tage lesen. Während die Geschichte in der „Gegenwart“ spielt, bekommt der Leser zwischendurch immer wieder Briefe und Notizen aus der Vergangenheit zu lesen um so einen Eindruck von den Geschehnissen zu bekommen.

Das Buch hinterlässt allgemein einen guten Eindruck bei mir. Was ich allerdings schade finde, ist, dass die erste Hälfte des Buches eher dahin plätschert. Die zweite Hälfte ist wirklich packend und spannend. Immer wieder passiert Schlag auf Schlag etwas und auch die Beziehung zwischen Juna und David nimmt an Fahrt auf.

Der Vergleich mit Romeo und Julia finde ich absolut gelungen. Zwei Liebende aus den Lagern zweier verfeindeter Clans. Und wie Juna treffend während des Romans bemerkt: Was wäre aus den Liebenden geworden, wenn David das Buch nicht bei sich gehabt hätte? Dieses Element gefällt mir wirklich sehr gut.

Die Charaktere von Juna und David sind gut ausgearbeitet. Während Juna die kämpferische Kriegerin und David der sanfte Mönch ist, wandeln sich beide Rollen im Laufe des Buches. Die Charaktere passen sich also gelungen der Dynamik des Buches an.

Für mich ein gelungener Auftakt zum Start einer großen Serie. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung der Geschichte rund um Juna und David. Hoffentlich wird sie bald fortgesetzt 🙂

Bewertung: 4/5 Sterne

Vielen Dank an den PAN Verlag für das Rezensionsexemplar! 😀

Rezension zu Thomas Elbels „Asylon“

Grunddaten:

Autor: Thomas Elbel

Titel: Asylon

Taschenbuch: 448 Seiten

ISBN: 978-3492267922

Verlag: Piper Taschenbuch

Zum Inhalt:

Asylon ist die letzte bewohnbare Stadt auf dieser Welt. Eine verheerende Klimakatastrophe soll alles Leben außerhalb ihrer Mauern unmöglich gemacht haben. Um die wenigen Überlebenden abzuhalten wurde zum Schutz von Asylon ein ausgeklügeltes Sicherheitssystem in Form von Mauern und Mienenfelden errichtet.

Torn ist Master-Leveller in Asylon und damit für das Gleichgewicht der dort herrschenden Clans verantwortlich. Als er eines Tages mit seinem Assistenten Scooter an die Außengrenze gerufen wird, findet er dort eine weibliche  Leiche die scheinbar nicht nach Asylon rein sondern von dort weg wollte. Doch warum ging sie ein solches Risiko ein um ins Elend zu entfliehen?

Als dann auch noch Torns Kind und anschließend seine Frau auf mysteriöse Weise verschwinden und er die geheimnisvolle Saina kennenlernt, begreift er, dass hier dunkle Mächte am Werk sind, die nach ihm greifen… Ist Asylon wirklich ein Zufluchtsort? Oder wartet hier der Tod? Torn und Saina sollen hier Dinge erfahren, die sie an ihrem Verstand zweifeln lassen…

Meine Meinung:

„Aslyon“ ist der Debutroman von Thomas Elbel. Es handelt sich hier um das erste dystopische Werk, was ich je gelesen habe.

Ich habe das Buch mehr oder weniger an zwei Tagen verschlungen, weil mich Torns und Sainas Geschichte wirklich gefesselt hat. Da dieses Genre Neuland für mich war, ist mir der Einstieg auf den ersten Seiten ein wenig schwer gefallen. Doch nach wenigen Momenten war ich vollkommen in der Geschichte und musste einfach wissen wie es weiter geht.

Das Buch spielt in der modernen Welt. Es soll eine Naturkatastrophe gegeben haben und deswegen wurden alle Überlebenden nach Asylon gebracht um dort weiter zu leben. Die Geschichte verläuft in zwei Haupthandlungssträngen die von Torn und Saina beschrieben werden. Es gibt auch noch wenige Nebenhandlungsstränge, die die Geschite beispielsweise aus der dunklen Seite von Asylon darstellen. Der Wechsel der Perspektiven gefällt mir sehr gut, da man so immer direkt am Geschehen ist und sich gleich in die Gefühle und Lage des Charakters hinein versetzen kann. Die Wechsel der Handlungsstränge geht flüssig in einander über, sodass man eine fortlaufende Geschichte lesen kann. Zum Schluss hin wechseln die Perspektiven recht häufig um so dem Leser das großartige Finale atemlos zu präsentieren.

Die beiden Protagonisten sind mir von Anfang an symphatisch gewesen und man konnte sich in deren Lage direkt hinein versetzen. Während Torn einen verantwortungsvollen Job und Familie hat, ist Saina eine Hausmeisterin und Single. Sie sind also sehr gegensätzlich. Auch was den Charakter angeht sind beide von grundauf verschieden. Torn ist jemand, der vorher über einen möglichen Plan nachdenkt, während Saina sehr impulsiv handelt. Doch in Einem ähneln sich beide: Beide wollen die Menschen beschützen, die ihnen am Herzen liegen – egal was sie selber dafür opfern müssen.

Ein Nebencharakter hat es mir besonders angetan: Scooter. Er ist der Assistent von Torn und ein wirklich knuffiges Kerlchen (das musste jetzt einfach mal erwähnt werden).

Der Schluss der Geschichte gefällt mir besonders gut. Hier hat der Autor eine für mich sehr zufriedenstellende Lösung gefunden. Das Ende gibt klare Fakten wieder aber lässt auch Freiraum für Fantasie.

Der Schreibstil des Autors hat mir wirklich sehr gut gefallen. Das Buch hat sich flüssig durchlesen lassen und es gab (außer den ersten 5 Seiten) keine Stelle die etwa langatmig oder zäh war. Die Geschichte und das Geheimnis um Asylon werden immer weiter enthüllt und erst kurz vor Ende wird das wahre Geheimnis aufgedeckt. Spannung pur mit wirklich symphatischen Charakteren.

Ich persönlich würde mich freuen mehr vom Autor lesen zu dürfen!

Bewertung: 5/5 Sterne! Wirklich klasse! 🙂